Hauspost am Schäfersee  September 2007

Vitanas Seniorencentrum Berlin-Reinickendorf

Ehrenamt 

Sechzehn Pfötchen

 

Seit ein paar Wochen haben die Bewohner des Wohnbereichs „Unter den Linden“ regelmäßig eine ganz besondere Abwechslung. Dann kommen nämlich vier Fellknäule auf einmal hereingestürmt, mit Frauchen Petra Kuhnert im Schlepptau. Schon allein der Anblick der fröhlichen Vierbeiner verbreitet im ganzen Haus große Freude.

Es sind kleine Hunde und gehören alle vier zur Rasse der Phalène (Hängeohren) bzw. Papillon (Stehohren). Diese gerade einmal 22-28 cm großen Geschöpfe zeichnen sich u.a. durch Intelligenz und ein großes Einfühlungsvermögen aus. Zudem sind sie stets zum Spielen aufgelegt und eignen sich durch ihre große Anpassungsfähigkeit wunderbar als Therapiehunde.

Als solche sind drei der vier, die uns besuchen, ausgebildet und mit Frauchen Petra Kuhnert seit August 2002 im Einsatz. Bereits in fünf Einrichtungen haben sie die Menschen erfreut. Dabei sind sie sogar schon gefilmt und vom RBB ausgestrahlt worden.

Howard, Quincys Sohn, ist bereits als Baby mit den anderen zur Arbeit gegangen. Alle vier machen ihre Arbeit offensichtlich gern, denn sobald sie einen Menschen im Rollstuhl oder am Rollator sehen, begrüßen sie ihn schwanzwedelnd. Das freut die meisten Bewohner natürlich und so ist es jedes Mal schon im Eingangsbereich ein großes „Hallo“, wenn die vier gesichtet werden. Dies geschieht glücklicherweise sehr oft, denn außer dem Wohnbereich „Unter den Linden“ besuchen Frau Kuhnert und die 16 Pfötchen häufig ihre Freundin Frau Lindner. Über jene ist der Kontakt zu unserem Haus auch erst entstanden, worüber wir sehr froh sind.

Besonders hervorzuheben ist, wie intensiv sich Frau Kuhnert um ihre Vierbeiner kümmert. Sonst wäre solch ein Einsatz, wie er bei uns stattfindet, gar nicht möglich. Neben der therapeutischen Arbeit und den Besuchsdiensten haben die Hunde teilweise an diversen Ausstellungen teilgenommen und dabei viele Preise gewonnen.

Wer mehr über diese besonderen Hunde erfahren möchte, kann dies über folgende Internetadresse tun:

http://phalene-howard.beep.de

http://phalene.beep.de

Die Seiten sind sehr informativ und unterhaltsam.

Für ihren besonderen Einsatz und die Freude, die sie uns bereiten danken wir Krümel, Quincy, Dusty Howard und Frau Kuhnert von ganzem Herzen.

Hauspost am Schäfersee September 2007

 

Katarina Ueberhorst

Sozialarbeiterin

 

 

Frau Kuhnert mit einem ihrer Schützlinge und Bewohnern

Frau Seiffert freut sich über lieben Besuch

 

Bei der Arbeit

 

Anläßlich zur Feier der Ehrenamtlichen im Vintanas Seniorenzentrum am Schäfersee Station B

Vorgelesen von Frau Hoenpla

 

Wir sind: Howard, Krümel, Dusty, Quincy und natürlich unser Frauchen Fr.Kuhnert.
Jeden Mittwoch ab 15:00 Uhr besuchen wir die vierzehn Damen auf dem Wohnbereich "Unter den Linden"!


Wenn wir vier von den Leinen losgelassen sind, flitzen wir direkt los und die Freude der Damen ist dann immer riesengroß.

Gestreichelt und gekrault werden wir; einige Damen erzählen auch eifrig dabei.
Wir sind eher kleine Hundesöhne, doch verstehen wir uns etwas größer zu machen; ganz einfach - wir machen einen Buckel!

So kommt jede alte Dame an uns ran und jeder Hund bekommt auch seine Streicheleinheiten.
Leider möchte Frauchen nicht, daß wir "Leckerlies" bekommen-
Frauchen achtet nämlich sehr auf unsere Figur.
Desweiteren trinken wir Zuhause und unterwegs nur Kamillentee, so sagt es Frauchen und so wird es gemacht!!!
Naja, meistens!


Frauchen hats auch mit dem Personal besprochen und so bekommen die vierzehn Damen am Mittwpch schon um 14:30 ihren Kuchen.
Und wenn wir kommen sind die Teller meist leer- schade!

Der olle Kaffeewagen mit dem leeren Geschirr steht da.
Man muß nur schnuppern was es leckeres gab, aber wollte Gott, daß noch ein Stück Kuchen übrig bleibt- würde Frauchen wahrscheinlich merken!

Einmal, da hatte "einer" von uns Glück.
Der Name wird nicht verraten!
(Anmerkung des Schreibers: es war Howard!)


Da stand er wieder, der Kaffeewagen, mit dem leeren Geschirr und es roch so lecker.
Wie gesagt, "einer" von uns untersuchte den Kaffeewagen etwas genauer und tatsächlich:
Auf der unteren Etage stand eine Butterdose.

"Eine Butterdose, wie lecker!"
Sie fragen sich jetzt sicherlich: war denn da kein Deckel drauf?"
Doch war er, aber glauben Sie mir, ringsherum war auch genug "Butter" und ide war für den "einen" von uns, und zwar alles!

Frauchen bemerkte es zu spät.
Da war schon alles weggeschleckt.

"Lecker, die gute Butter."
Frauchen schimpfte ganz schön, was solls, aber die Butter war es wert.
Der "eine" von uns mschte treue augen und duckte sich kurz und schon hörte Frauchen auf zu schimpfen.
Das machen wir immer so!

Nach einer halben Stunde machten wir uns auf dem Heimweg.
"Einer " von uns war schon vorher etwas ruhiger als sonst- den hats beim Nachhause gehen bald zerrissen- "Durchfall"!
Das hat er nun davon.
1. Auf Frauchen nicht gehört.
2. Die Butter allein´ gefressen.


Fazit:
Hätte der "eine" die Butter durch vier geteilt,
hätt´er allein nicht so lang im Gebüsch verweilt!

 

 Verfasst von  Frau Caroline Pahlke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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